Frank Rödel (*1954 in Weimar) ist ein deutscher Maler, Weltenreisender und Fotograf, der für seine ausdrucksstarken, farbintensiven Werke bekannt ist, in denen er Landschaft, Erinnerung und Wahrnehmung thematisiert. Seit mehr als drei Jahrzehnten bereist er alle Kontinente – von der Arktis und Antarktis bis hin zu Wüsten- und Vulkanregionen – und übersetzt diese Erfahrungen in eine eigenständige Bildsprache. Dabei geht es ihm weniger um eine realistische Darstellung von Landschaften als um das Einfangen von Stimmungen, emotionalen Schichten und inneren Bildern. Ungewöhnliche Perspektiven, etwa aus der Vogelperspektive, sind dabei ein wiederkehrendes Element.
Sein künstlerisches Schaffen umfasst Malerei, Collage und Fotografie und ist geprägt von einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit Natur und menschlicher Wahrnehmung. Rödel studierte an der Hochschule der Künste in Berlin und stellt international aus. Im Jahr 2005 wurde er beauftragt, anlässlich des Deutschlandjahres in Tokio einen Buddy Bären zu gestalten, den er gemeinsam mit Bundespräsident Horst Köhler und dem japanischen Premierminister Junichirō Koizumi präsentierte.